Energieaudits und Energiemanagementsystem - unsere Lösung für Sie!

Um die ehrgeizigen Energieeinsparziele der europäischen Union zu erreichen, wurde die Energieeffizienzrichtlinie 2012/27/EU erlassen, die am 04. Dezember 2012 in Kraft getreten ist.

Diese Energierichtlinie, die mit der Änderung des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) und dem Inkrafttreten dieser Änderung am 22.April 2015 in nationales Recht überführt worden ist, sieht vor, dass Unternehmen, die kein kleines und mittleres Unternehmen (KMU) sind, ein Energieaudit durchführen müssen. (Alternativ kann auch ein Energiemanagementsystem nach der DIN EN ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates (EMAS) eingeführt werden.)

Somit fällt bis auf wenige Ausnahmen jedes Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeiter oder mehr als 50 Mio. EUR Jahresumsatz und mehr als 43 Mio. EUR Jahresbilanzsumme unter die Energieauditpflicht. Eine genaue Definition kann man der Empfehlung (2003/361/EG) der europäischen Kommission entnehmen.

Diese Kriterien gelten nun auch für Personaldienstleister, die den weitaus größten Anteil ihrer Mitarbeiter in der Überlassung haben, und die wiederum dort von ihren Kunden ebenfalls in den Berechnungsgrundlagen berücksichtigt werden müssen.

Im § 8b EDG-L werden die Anforderungen an die Person gestellt, die Energieaudits durchführen dürfen. Bei entsprechender Qualifikation können diese sowohl intern als auch von externen Unternehmen kommen.

Der § 8a EDG-L regelt nun die Anforderungen an das Audit, welches wiederum den Anforderungen der DIN EN 16247-1 entsprechen muss. Der Ablauf eines Audits besteht prinzipiell aus einem Erstkontakt, einem Auftaktgespräch, der Datenerhebung, eines Einsatzes vor Ort mit anschließender Analyse und dem Abschlussgespräch, in dessen Verlauf der Bericht und erstellte Protokolle übergeben und erörtert werden sollten. Die Norm lässt jedoch auch Raum für Interpretationen und überlässt es dem Unternehmen, Tiefe, Umfang und Grenzen in gewissen Maße selbst zu bestimmen. Auch gibt Möglichkeit im sogenannten Multi-Site Verfahren bei mehreren Niederlassungen die Zahl der zu auditierenden Standorte auf eine repräsentative Anzahl zu beschränken. Ziel sollte es sein, mindestens 90% des Energieumsatzes zu erfassen und zu analysieren. Dazu gehören z.B. auch Flottenfahrzeuge mit ihrem entsprechenden Kraftstoffverbrauch. Eine der wenigen Ausnahmen bilden Firmenfahrzeuge mit Privatnutzungsanteil. Auch lässt die Norm zu, Verbräuche und Nutzungsverhalten von Mitarbeitern fundiert zu schätzen. Das erübrigt aufwendige Messreihen, welche in den überwiegend angemieteten Büroräumen nur mit unverhältnismäßig viel Aufwand zu betreiben sind.

Cord Hagemeier

Kontaktieren Sie mich gerne unter +49 5221 342 44-33 oder senden Sie mir eine Mail hagemeier@fundj.de

Und so läuft's!

In Zusammenarbeit mit dem Energieauditor kann ein Audit durchgeführt werden, dass in seiner Form und Umfang den gesetzlichen Anforderungen voll entspricht, grundsätzliche Einsparpotentiale, die im Interesse eines jeden Unternehmens liegen sollte aufzeigt, und dennoch den (personellen) Ressourcen des Personaldienstleisters gerecht wird.

Wir stellen beim für die Überwachung zuständigem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle registrierte Energieauditoren. Sprechen Sie uns an.